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Teelexikon
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Das Wissen vom Tee

Das Wissen vom Tee

Ernte und Herstellung des Tees

Tee und seine Farbe

Herstellung von Schwarztee traditionell

Herstellung von Schwarztee modern

Herstellung von grünem Tee

Klassifikation: Gradierungen, Sortierungen

Zubereitung Schwarztee

Zubereitung Grüntee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Wissen über die Verarbeitung von Tee war früher (vor 1834) ein streng gehütetes Geheimnis, das nur die Chinesen und Japaner besaßen.
Als die Engländer Mitte des 17. Jahrhunderts den Tee ins britische Mutterland einführten und das Handelsmonopol der Chinesen durch den Anbau in ihren eigenen Kolonien unterlaufen wollten, fehlte ihnen dieses entscheidende Glied der Teebereitungskette.
Teesamen hatten die Engländer zwar schon längst (1780) aus China herausschmuggeln können, die Frage war nur, wie aus dem grünen Blatt ein genießbarer Tee wird?

Da half Spionage. Im Auftrag des vom britischen Generalgouverneur Lord Bentinck gegründeten Teekomitees reiste der Engländer Robert Fortune, verkleidet als chinesischer Kaufmann, durch die Anbaugebiete nördlich von Shanghai und beobachtete unerkannt aus einer Sänfte, wie dort Familienbetriebe unter freiem Himmel Tee herstellten. Ihm ist es zu verdanken, daß Mitte des 19. Jahrhunderts das Wissen über die Teeverarbeitung in die britische Welt gelangte.

Im Laufe der Zeit veränderten sich zwar die Produktionsweisen durch technologische Neuerungen, mittlerweile werden je nach Produktionsort mehr Maschinen eingesetzt, neue, speziell für Aufgußbeuteltees entwickelte Fabrikationsmethoden sind hinzugekommen, dennoch basiert bis in die Gegenwart noch jede Herstellung von Tee auf den Arbeitsschritten Welken, Rollen, Fermentieren, Trocknen, Sortieren.

Als Faustregel gilt immer noch, daß aus vier Kilo gepflücktem Blatt etwa ein Kilo schwarzer Tee hergestellt wird.

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Über Ernte und Herstellung des Tees
Der Teestrauch zählt zu den immergrünen Pflanzen. Die Blätter sind zuerst seidig behaart, dann kahl, lederartig, mit leicht glänzender Oberfläche und gezahntem Rand.

Der Tee wird mehrmals im Jahr geerntet, in bestimmten Anbaugebieten wird er sogar alle sechs bis acht Tage gepflückt. Für die Teeherstellung werden nur die Blätter, nicht die Blüten und Früchte des Teestrauchs verwendet.

Den besten Tee ergeben junge Triebe mit Blattknospe sowie geschlossene Spitzenblätter. Spitzentee wird immer mit der Hand gepflückt. Mit einer Teepflückmaschine erzeugte Tees sind von minderer Qualität.

Teesträucher müssen etwa 3 Jahre alt sein, bevor die erste Pflücke erfolgen kann.
Ein Teestrauch bleibt etwa für 25 bis 30 Jahre ertragreich.
Nach der Pflücke wird der Tee bearbeitet.
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Wie der Tee zu seiner Farbe kommt


Am Anfang ist jeder Tee grün - auch schwarzer!

Die orthodoxe Methode

Die klassische Herstellung für schwarzen Tee, wie sie die Engländer in ihren Kolonien einführten, ist die einzige bekannte Produktionsform, bei der Blatt-Tees entstehen. Deshalb wird sie heute noch auf der ganzen Welt so praktiziert. Wenn Sie also eine Blatt-Tee kaufen, können Sie sicher sein, daß er nach dieser Methode verarbeitet wurde.

Nach dem Pflücken wird die Ernte zur Fabrik gefahren und dort auf Welktrögen und Welktischen ausgebreitet. Diese haben als Oberfläche eine Drahtgitterbespannung, so daß warme Luft mit großen Ventilatoren von unten gegen die Teeblätter geblasen werden kann. Durch die warme, milde Brise wird der natürliche Prozeß des Welkens beschleunigt.

Der ganze Vorgang dauert ungefähr zwölf Stunden.

Die Blätter verlieren dabei 30 Prozent ihrer Feuchtigkeit. Sie werden weich und geschmeidig für den nächsten Arbeitsgang. Das Rollen geschieht maschinell. Dabei werden die Blätter etwas aufgerissen und an der Oberfläche verletzt, so daß sich der Sauerstoff der Luft mit den Zellsäften verbinden kann. Das ist die Voraussetzung für die anschließende Fermentation. Durch das Rollen entstehen nun auch die verschiedenen Blattgrade, wie zum Beispiel Broken oder Fannings.
Nach dem Rollen gelangen die Blätter auf eine Rüttel-Sieb-Maschine. Von dort werden die am feinsten gerollten Blätter weiter zum Fermentieren geleitet, die größeren Blattgrade wandern zu einer weiteren Runde in die Rollmaschine.
Je nach dem, ob die Blätter ein-, zwei- oder dreimal gerollt wurden, spricht man vom ersten, zweiten oder dritten Dhool. Durch längeres Rollen gewinnt man einen größeren Teil an kleinen Blattgraden wie Fannings und Dust. Bei kurzem Rollen ist der Anteil der größeren Blattgrade höher.

Das Fermentieren geschieht, ohne menschliches Zutun, durch die Einwirkung des Luftsauerstoffs. Der Sauerstoff verbindet sich mit den Zellsäften des Blattes und löst eine Art Gärung aus. Für diesen Arbeitsgang müssen die Teeblätter ausgebreitet werden. Die Fermentation hat einen großen Einfluß auf das Aroma des Tees. Sie bewirkt große Geschmacksveränderungen im Vergleich zum grünen Tee, der ja nicht fermentiert wird. Optimale Voraussetzung für diesen natürlichen, doch empfindlichen Vorgang ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Der Fermentationsvorgang kann durch die Regelung der Luftfeuchte gesteuert werden.

In der Regel dauert das Fermentieren zwei bis drei Stunden. Je länger der Tee fermentiert, desto kräftiger wird sein Aroma. Je nachdem, welches Geschmacksergebnis man anstrebt, setzt man den Tee diesem natürlichen Prozeß länger oder kürzer aus.

Die Kunst des »tea-makers« besteht also darin, den Vorgang zur richtigen Zeit zu stoppen. Anhaltspunkte über das Stadium der Fermentation geben ihm Geruch und Farbe der Teeblätter. Während des Fermentierens färbt sich das grüne Teeblatt langsam kupferbraun.

Das Trocknen geschieht in großen Heißluftrocknern. Auch hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Wird der Tee unsachgemäß getrocknet, schmeckt er später zu dünn oder verbrannt. Beim Trocknen bekommt der Tee seine dunkle Farbe.

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Teeproduktion traditionell und modern

Die Produktion von Schwarztees nach der traditionellen Methode
1. Welken: ca. 13-18 Std.

Das Welken erfolgt auf Rosten bzw. mit Drahtgitter bespannten Welktrögen bei Temperaturen bis höchstens 42 °C, wobei man den Tee mittels Ventilatoren belüftet. Die frisch gepflückten, hellgrünen Teeblätter werden in der Teefabrik auf ca. 30 m langen, mehrstöckigen Siebtrögen unter Schattendächern angewelkt. Durch diese Vorbereitung wird der Oberflächenwiderstand des Blattes schwächer, dadurch wird das lederartige Blatt weich und biegsam. Weich und schmiegsam durchläuft es danach den Prozeß des Rollens. Dem Tee wird etwa 30 % seiner Feuchtigkeit entzogen. Dieser Vorgang dauert bis zu 18 Stunden.
2. Rollen: ca. 30 Min.

Die vorgewelkten grünen Teeblätter drehen sich auf einem horizontal rotierenden “Roler“-Tablett von ca. 150 Zentimetern Durchmesser, wobei durch langsam gesteigerten Druck des “Deckels“ der Rolleffekt und die Intensität verändert werden kann. Die Rollmaschine bewirkt das Auftrennen der Teeblätter in kleinere, spindelartige Körper.
Beim Rollen werden die Zellwände der welken Blätter durch die Rollmaschine zerstört. Der Zellsaft wird dabei freigesetzt und das Blatt schrumpft. Der Gärprozeß beginnt, denn durch das Rollen des Blattes werden die inneren Zellstrukturen gebrochen und der Luftsauerstoff tritt durch die schlapp gewelkte dünne Außenhaut des Blattes und verbindet sich mit dem Zellsaft im Blattinneren. Durch die Einwirkung des Luftsauerstoffs - Oxydation - beginnt der Fermentierungsvorgang.
3. Fermentation: ca. 2 - 3 Std.

Dies ist die entscheidende Phase, denn von der richtigen und sorgfaltigen Fermentation hängt die Qualität des fertigen Tees in hohem Maße ab.
In einem speziellen Raum mit hoher relativer Luftfeuchte (98 %) werden die gerollten Teeblätter auf Zementböden oder Holztischen in bis zu 15 cm dicker Schicht ausgebreitet. Die Temperatur von 40 °C soll dabei nicht überschritten werden.
Die Oxidation (Gärung) hat während des Rollens bereits begonnen, beim Fermentieren wird der Oxydationsvorgang fortgesetzt. Die schonend gerollten dunkelgrünen Teeblätter, die fast keinen Saft verloren haben, werden sofort ca. 10 cm hoch zum Fermentieren ausgebreitet. Das ständig überprüfte Gärraum-Klima ist durch Ventilatoren und feinste Wassersprüher regulierbar. Die Teeblattfarbe wechselt von dunkelgrün auf braun- bis kupferrot die durch Bildung der Phlobaphene aus den Gerbstoffen entsteht. Das Fermentieren bewirkt eine starke Reduzierung des Gerbstoffgehalts, während sich das Aroma des Tees entfaltet.
4. Trocknen: 20 - 25 Min.
Der oxidierte (fermentierte) Tee wird auf schmalen Laufbändern in Schlangenlinien durch einen riesigen Heißlufttrockner befördert. In diesen großen Heißluftrocknern, bei 85 - 90 Grad C, wird der kupferrote Zellsaft des Teeblattes innerhalb von etwa 20 Minuten eingedickt. Durch das Trocknen des Tees bis auf etwa 5 % Wassergehalt wird der Zellsaft eingetrocknet und der trockene Roh-Tee verläßt nun schwarzgefärbt den Trockner.
5. Sortieren:
Schließlich folgt der letzte Arbeitsschritt, das Sortieren des Tees nach Blattgraden. Mechanisch steuerbare Rüttelsiebe mit verschiedenen Maschenweiten sortieren den schwarzen Roh-Tee in die handelsüblichen Sortierungen, die in manchen Ländern unterschiedlich gekennzeichnet werden.
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Die Produktion von Schwarztee - nach der CTC-Methode
Das traditionelle Verfahren der Teeaufbereitung wurde inzwischen zunehmend von moderneren, wirtschaftlichen Verfahren abgelöst, wie dem CTC-Verfahren. CTC-Tee wird nach einer neuen Methode mit hohem Mechanisierungsgrad hergestellt. Da der Tee hierbei zerkleinert wird, entstehen die Tee-Partikel. Reine Blatt-Tees finden sich deswegen immer seltener im Angebot.
CTC das sind die Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen für die Arbeitsgänge: Crushing (Zermalmen), Tearing (Zerreißen) und Curling (Rollen). Diese drei Vorgänge werden hierbei in einem einzigen Arbeitsschritt erledigt. Auch das CTC-Verfahren basiert auf den aus der traditionellen Verarbeitung bekannten Prozessen: Welken, Fermentieren, Trocknen, Sortieren.
CTC (Crushing - Tearing - Curling) ist ein Schnellverfahren, einige Bearbeitungsstufen werden z. T. erheblich verkürzt weil die frischen Blätter von Walzen, die mit Dornen besetzt sind, in einem Arbeitsgang zerrissen zerquetscht und vorwärts pressend gerollt werden. Dadurch werden die Zellen gründlicher und schneller zerstört als bei der orthodoxen Teeherstellung.
Als Endprodukt kommen nur kleine Blattgrade wie Broken, Fannings und Dust aus der Maschine. Die Oxydation ist stärker, der Tee wird dadurch ergiebiger, zieht schneller und hat eine intensivere Färbung. Die kleinen Blattpartikel finden vorzugsweise in Teebeuteln Verwendung oder dienen zu Beimischungen.
Die Bedeutung des CTC-Verfahrens wuchs mit der Verbreitung und Akzeptanz des Teebeutels, da man hierfür nur kleine Blattgrade verwendet. Eine Fabrik nach der anderen stellte mit der Zeit auf CTC um. In Afrika wird heute überwiegend auf diese Weise Tee hergestellt. CTC-Tees gibt es nur in Broken-Sortierungen. In Assam beträgt der CTC-Anteil inzwischen 86 %.
Die LTP-Produktion
LTP steht für Lawrie-Tea-Processor, eine nach ihrem Erfinder benannte Maschine, in der die Teeblätter mit einem schnell rotierenden Messer in kleinste Stücke zerschnitten werden. Dabei entstehen ausschließlich die Blattgrade Fannings und Dust. Die Endstation des erzeugten Tees ist auch hier in erster Linie der Aufgußbeutel. Auch bei der LTP-Produktion werden die Teeblätter gewelkt, fermentiert, getrocknet und sortiert.
Die Produktion von Oolong-Tee
Sie unterscheidet sich von der Schwarzteeproduktion durch kürzere Fermentationszeiten l- l,5 Std. Die Farbe des Oolongs ist daher heller, eher goldfarben. Japaner und Taiwanesen bevorzugen den Oolong, weil er magenfreundlich ist. Die besten Oolong-Tees haben eine duftend-aromatische Tasse das Blatt hat zum Teil silberne Kanten und eine grobe Struktur.
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Die Produktion von grünem Tee
Die Produktionsmethode unterscheidet sich vom schwarzen Tee dadurch, daß beim grünen Tee die Fermentation wegfällt beziehungsweise verhindert wird. Das taufrisch geerntete grüne Teeblatt wird nicht gewelkt sondern sofort über einem Wasserdampfbad aufgeschlossen dann kurz in kaltem Wasser gedämpft und sofort zum Trocknen weitergeleitet.
Durch das Erhitzen der Teeblätter, werden die für die Fermentation verantwortlichen Enzyme zerstört, dadurch bleiben die kostbaren Inhaltsstoffe fast unbeschadet erhalten. Vitamine, Mineralstoffe, Kaffein (Tein), Tannin usw. So behält der Tee bei der Weiterverarbeitung seine grüne Farbe. Auch die Gerbstoffe bleiben zum größten Teil erhalten. Deshalb schmeckt grüner Tee etwas bitterer als schwarzer Tee.
Die Grüntees zeichnen sich nicht nur dadurch aus, daß überhaupt keine Fermentation zugelassen wird, sondern bei den feinsten Sorten wird auch auf das Rollen verzichtet.
Grüne Tees dürfen nur mit sehr heißem (nicht kochendem!), ca. 50 - 80 Grad C, Wasser aufgegossen werden, damit die Inhaltstoffe erhalten bleiben.
An der weltweiten Teeproduktionsmenge von 2,5 Millionen Tonnen hat der grüne Tee einen Anteil von ungefähr 20 Prozent. China produziert alleine über 400000 Tonnen grünen Tee im Jahr. Weitere wichtige Herstellungsländer von grünem Tee sind Japan, Indonesien, Taiwan und Vietnam. Aber auch Indien und andere Länder verstärken ihre Grünteeproduktion, seit dieser Tee weltweite Popularität erfährt.
Wie man die Teeblätter vor der Einführung von Maschinen bearbeitete, darüber berichtete am Beispiel grünen Tees ein alter chinesischer Teehändler so: “Die grünen Blätter werden zum ersten Male zwischen dem 20. April und 5. Mai und dann noch einmal zum Sommeranfang gepflückt.

Je schneller der Tee noch dem Pflücken geröstet wird, desto besser ist er, denn Sonne und Luft beeinträchtigen das Flavour.

Da man nicht alle Blätter gleichzeitig rösten kann, stellt man einen Teil von ihnen auf flache Bambustabletts oder streut sie im Schatten auf gekachelte Fußböden. Die frischen Blätter dürfen auf keinen Fall gelb werden. Bei der Bearbeitung von Grüntee werden viele Hände gebraucht, für das Rösten, Rollen und das darauffolgende Sieben und Verpacken.

Frauen bereiten den Tee für das Rösten vor, suchen Stengel und Fremdteile heraus. Das Rösten verlangt einen erfahrenen Mann. Es wird eine Art großer Wok (Pfanne), Hyson Kuo genannt, benutzt, der etwa 16 Zoll (40,6 cm) Durchmesser und eine Tiefe von etwa 10 Zoll (25,4 cm) hat. Der Kuo wird mit einem Feuer aus trockenem Holz zur Rotglut gebracht, dann gibt man ein halbes Pfund Teeblätter hinein. Eine Dampfwolke steigt auf, die Blätter krachen. Der Mann am Röster rührt mit jeweils einer Hand um. Wegen der enormen Hitze muß er die Hände oft wechseln. Oft wirft er die Blätter einige Zoll hoch, um Klumpenbildung zu vermeiden und damit der Dampf besser entweichen kann.

Nach einiger Zeit, wenn die Hitze zu groß wird, nimmt der Röster die Blätter aus dem Kuo und (wirft sie in einen bereitstehenden Korb. Dann werden sie gerollt und möglichst schnell wieder geröstet, diesmal allerdings über einem nicht so heißen Kohlefeuer. Beim dritten Rösten, mehr einem Trocknen, wird das Feuer weiter zurückgenommen“.

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Klassifikation von Tee - Sortierungen und Gradierungen

Code auf der Teepackung
Was auf der Teekiste steht, ist kein Buchstabensalat. Es ist die verschlüsselte Sprache der Plantagenbetreiber und Teehändler zur Bezeichnung der Blattgröße. Wer sie versteht, weiß alles über Blattgröße und Beschaffenheit von Tee. Auch Qualität hat seine Abkürzungen.
Das Anbaugebiet ist ein wesentliches Kriterium für den Geschmack des Tees. Doch auch Größe und Herstellungsmethode des Teeblattes haben einen entscheidenden Einfluß auf das Aroma.
Broken-Tees zum Beispiel, die eine kleinere Blattgradierung darstellen, schmecken meistens kräftiger als Blatt-Tees, aber nicht genauso fein und nuanciert wie jene. Aus den Buchstabenkombinationen auf den Teepackungen kann man erfahren, ob der Tee aus ganzen Blättern, aus Blattspitzen oder Blattpartikeln besteht, und ob das Blatt grob oder fein gerollt ist
Dieses Kennzeichnungssystem basiert auf den vier Blattgraden:
• ganzes Blatt
• Broken
• Fannings
• Dust
Das CTC-Verfahren kennt nur Brokengrade und eine dreifache Sortierung
1 Broken
2 Fannings
3 Dust
wobei 1 der gröbste, 3 der feinste Grad ist.
Sortierung:

Nach dem Feuern (Trocknen) der Teeblätter erfolgt maschinell über Rüttelsiebe eine Sortierung nach der Größe. Dabei werden Blattgrade und Brokengrade unterschieden.
Die in Indien üblichen Bezeichnungen:
Blattgrade
1 Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1 (FTGFOP1)
2 Tippy Golden Flowery Orange Pekoe 1 (TGFOP1)
3 Golden Flowery Orange Pekoe 1 (GFOP1)
Brokengrade
4 Flowery Broken Orange Pekoe 1 (FBOP1)
5 Flowery Golden Broken Orange Pekoe (FGBOP)
6 Broken Orange Pekoe Fannings (BOPF)
7 Pekoe Dust (PD)
Obwohl dabei Begriffe verwendet werden, die in ihrem Ursprung auf bestimmte Qualitäten hinweisen (Flowery, Golden, Orange, Tippy), geht es hier ausschließlich um Größensortierungen, die mit der Qualität der Teeblätter nichts zu tun haben, auch keine Rückschlüsse zulassen.
Die traditionelle englische, in Indien entstandene Skala:
Blattgrade
1 Flowery Orange (FOP)
2 Orange Pekoe (OP)
3 Pekoe (P)
4 Pekoe Souchong (PS)
Brokengrade
5 Broken Orange Pekoe (BOP)
6 Broken Pekoe (BP)
7 Broken Fannings (PF)
8 Dust (D)
Das CTC-Verfahren kennt nur Brokengrade und eine dreifache Sortierung:
1 Broken
2 Fannings
3 Dust

wobei 1 der gröbste, 3 der feinste Grad ist.
Allgemeine Tee-Sortierungen
Neun Sortierungsgrade enthält eine Skala, die nach modernen Produktionsmethoden ausgerichtet ist Hier werden die Grade 1 bis 5 ausgesiebt, und das größere Blattgut geht in Schneidemaschinen. Nach dem Schneiden werden dann die Grade 6 bis 9 gesiebt. 1 ist die feinste Aussiebung.
1 Orange Fannings (OF)
2 Flowery Broken Orange Pekoe (FBOP)
3 Broken Orange Pekoe (BOP)
4 Orange Pekoe und Flowery Orange Pekoe (OP, FOP)
5 Pekoe (P)
6 Dust geschnitten (D)
7 Pekoe Fannings geschnitten (PF)
8 Broken Pekoe geschnitten (BP)
9 Broken Pekoe Souchong geschnitten (BPS)

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Zubereitungempfehlungen für Schwarztee

Alle Angaben für 1,0 Liter gefiltertes Wasser!


Darjeeling-Tees
Fast alle Darjeeling-Tees schmecken ungesüßt am besten. Wenn Zucker, dann höchstens ein Stück Kluntjes pro Tasse.
Der Geschmack des Darjeeling wird negativ beeinflußt durch hartes Wasser, braunen Zucker, Milch und Sahne.
Teesorte Teemenge  Ziehzeit
First-flush 19 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit
In-Between 13 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit
Second-flush 13 g Teeblätter 3 Min. Ziehzeit
Autumnals 13 g Teeblätter 3 Min. Ziehzeit

Ceylon-Tees
Vor allem die kräftigen Ceylon-Tees setzen sich in hartem Wasser durch, schmecken aber in weichem Wasser wesentlich besser.
Zu den Highgrown-Tees paßt kein brauner Zucker.
Blatt-Tees Teemenge  Ziehzeit
Ceylon OP Lowgrown 12 g Teeblätter 3 Min. Ziehzeit
Ceylon OP Medium 17 g Teeblätter 3 Min. Ziehzeit
Ceylon OP Highgrown 13 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit
Broken-Tees
Ceylon BOP Lowgrown 11 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit
Ceylon BOP Medium 11 g Teeblätter 3 Min. Ziehzeit
Ceylon BOP Highgrown 10 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit

Assam- und Ostfriesen-Tees
Assam- und Ostfriesen-Tees können mit Zucker, dann am besten mit weißem Kandis getrunken werden (1 Stück Kluntjes pro Tasse). Ausnahme: die First-flush Sorten.
Ein kleiner Löffel frischer Sahne ganz vorsichtig auf die Tasse gelegt, macht einen Second-flush zum Genuß. Man rührt nicht um, sondern genießt den Tee in drei Schichten, zuerst die Sahne mit dem leicht herben Teegeschmack, dann der kräftige, schon leicht süße Tee und zum Schluß den vollsüßen Tee.
Beide Sorten setzen sich gegen hartes Wasser besser durch als andere.
Blatt-Tees Teemenge  Ziehzeit
First-flush 11 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit
Second-flush ohne Sahne 12 g Teeblätter 3 Min. Ziehzeit
Second-flush mit Sahne 14 g Teeblätter 4 Min. Ziehzeit
Broken-Tees
Second-flush ohne Sahne 11 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit
Second-flush mit Sahne 13 g Teeblätter 5 Min. Ziehzeit
Second-flush CTC mit Sahne 12 g Teeblätter 4 Min. Ziehzeit

Sikkim, Dooars, Terai, Bhutan, Nepal, Indonesien, gute Afrika-Tees
Diese Tees schmecken mit einem Stückchen Kluntjes durchaus gut, man kann sie auch mit einem Löffel Akazienhonig süßen. Hier gilt genauso: hartes Wasser, brauner Zucker verderben den Tee. Milch und Sahne passen zu indonesischen und afrikanischen Tees.
Tee-Sorten Teemenge  Ziehzeit
Dooars/ Terai 11 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit
Nepal 12 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit
Sikkim 13 g Teeblätter 2 Min. Ziehzeit
Indonesien 13 g Teeblätter 3 Min. Ziehzeit
Kenia-Tee 13 g Teeblätter 3 Min. Ziehzeit

Zucker und Sahne?
Alle Tees die hell aufgießen, schmecken besser ohne Zucker. Mit weißem Kandis oder Kluntjes versüßt man sich den Geschmack von dunkel aufgießenden Tees. Vor allem die kräftigen Ceylon-Tees setzen sich in hartem Wasser durch, schmecken aber in weichem Wasser wesentlich besser.
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Zubereitungempfehlungen für Grüntee

Alle Angaben für 1,0 Liter gefiltertes Wasser!


China- und Formosa-Grüntees
Preiswerte Tees können mit heißerem Wasser, hochwertige dagegen nur mit weniger heißem Wasser zubereitet werden.
Pro Liter nehmen Sie 11 bis 12 gr. Teeblätter.
Mit Milch und Zucker ruinieren Sie den Tee
Teekategorie Teemenge Wassertemperatur  Ziehzeit
Preiswerte Grüntees 11 - 12 gr. Teeblätter ca. 90 Grad C ca. 1 Min.
hochwertige Tees   60 - 70 Grad C 2- 3 Min.

China- und Formosa Oolong-Tees
Oolong-Tees lieben weiches (gefiltertes) Wasser und man sollte diese Sorten ziehen lassen. Nehmen Sie keinen Zucker oder Milch.
Teekategorie Teemenge Wassertemperatur  Ziehzeit
Oolong-Tees 13 gr. Teeblätter 100 Grad C max. 3 Min.

Japan-Tees
bei Bancha, Genmaicha, Kokaischa oder einfachem Sencha kann normales Wasser benutzt werden, sie schmecken aber in weichem (gefiltertem) Wasser besser.
Die besseren und guten Sorten verlangen unbedingt weiches, gefiltertes Wasser.
Alle Japan-Tees werden ungesüßt und ohne Milch getrunken! Mit Milch und Zucker ruinieren Sie den Tee.
Teekategorie Teemenge Wassertemperatur  Ziehzeit
Bancha 11 gr. Teeblätter 80 - 90 Grad C 1 Min.
Genmaicha      
Fudjiama mit Puffreis      
Kokaischa      
preiswerter Sencha
     
Kukicha 12 gr. Teeblätter 60 - 70 Grad C 5 Min.
bessere Senchas      
Gyokuros      

Aroma-Tees
Diese Tees schmecken mit weißem oder braunen Kandis gut.
Es empfiehlt sich, gefiltertes Wasser zu nehmen.
Milch und Sahne sind nicht zu empfehlen.
Teekategorie Teemenge Wassertemperatur  Ziehzeit
Schwarzer Aroma-Tee 12 gr. Teeblätter 3 Min.
Grüner Aroma-Tee 13 gr. Teeblätter 80 - 90 Grad C 2 Min.